Fußball - DVD und Hörbuch im Paket (DVD)

Fußball - DVD und Hörbuch im Paket

Dieses Paket beinhaltet folgende Artikel:

- DAS GEHEIMNIS DES FUSSBALLS (DVD - 54 Minuten)DAS GEHEIMNIS DES FUSSBALLS (DVD)

London im Jahre 1863. Der Fußball trennt sich vom Rugby. Cambridge-Studenten geben dem Spiel mit dem runden Leder einheitliche Regeln. Der Siegeszug des größten Massensports aller Zeiten beginnt!

Heute treffen Nationalmannschaften in schicksalshaften Weltmeisterschaften aufeinander, legendäre Clubs, wie Real Madrid, Manchester United oder der FC Bayern schicken ihre hoch dotierten Spieler in die Arena. Maradona, Beckenbauer, Cruyff, Garrincha, Pelé und Zidane werden zu Idolen.

Die Spurensuche nach den frühen Wurzeln des Ballspieles führt zurück in das alte China, zu den Mayas und Azteken sowie in das Italien der Medici in Florenz. Beim Kampfspiel des „Calcio“ ging es um Kopf und Kragen.

In der Revolutionsgeschichte werden aus Jägern Fußballspieler, aus Waffen Bälle und aus der Beute das Tor.

Die Film-Dokumentation ist eine faszinierende Spurensuche nach den Geheimnissen des Fußballs mit viel historischem Material und bekannten Heroen der heutigen Zeit.

Autoren: Marc Brasse, Frank-Thomas Sippel; Regie: Stephan Koester, Claudio Luciani, Christian Twente; Produktion: Uwe Kersken, Cassian von Salomon; Redaktion: Peter Arens, Alexander Hesse

Lizenz durch: ZDF Enterprises GmbH. © ZDFE 2010. Alle Rechte vorbehalten. www.shop.zdf.de


- FUSSBALL - Kleine Philosophie der Passionen (Hörbuch - 243 Minuten)

 

Zwei Fußballfans und aktive Fußballspieler dribbeln hier mit Worten, schießen mit Geschichten Tore und versuchen sich und dem Rest der Welt zu erklären, warum der Fußball die Welt für sie bedeutet: Johannes Dräxler liebt den eleganten Fußball, wie ihn die Brasilianer spielen. Harald Braun spielt im offensiven Mittelfeld und verteidigt die deutschen Fußballtugenden. Die Freunde erzählen von "ihren" Mannschaften, magischen Momenten, gekrönt von unvergessenen Toren. Sie fragen sich "Warum Fußball ein Spiel ist, bei dem 22 Mann hinter dem Ball herjagen und zum Schluss Deutschland doch nicht mehr gewinnt."

 

 

ISBN: 978-3-8312-9928-7
Verfügbare Menge: unbegrenzt
Länge: 297 min
Bildformat: 16 : 9
Tonformat: stereo
Ländercode: 0
DVD-Typ: 05
Sprachen: deutsch
Extras: Sparpaket
Bestellnummer: FF002
FSK: keine Angabe

 

DIE GESCHICHTE DES FUSSBALLS

Frühe Formen des Fußballspiels

Im zweiten Jahrtausend v. Chr. wurde in China ein fußballähnliches Spiel namens Ts’uh-chüh („ts’uh“ = mit dem Fuß stoßen; „chüh“ = Ball) ausgetragen. Über die damaligen Regeln des Spiels ist nichts bekannt. Jedoch gilt als sicher, dass es als militärisches Ausbildungsprogramm zum Training der Soldaten durchgeführt wurde. Im Laufe der Zhou-Dynastie breitete sich das Sportspiel auch im Volk aus, und man versuchte durch Regeln, Gewalt und Rauigkeit einzugrenzen. Der Ball war aus Lederstücken zusammengenäht und mit Federn und Tierhaaren ausgestopft. In der Qin- bis zur Sui-Dynastie wurde das Fußballspiel immer beliebter. Zwischen den Jahren 220 und 680 wurden der luftgefüllte Ball erfunden und erstmals Fußballregeln (Tore, Torhüter und Spielführer) festgehalten. Etwa 100 Jahre später geriet das Spiel jedoch wieder völlig in Vergessenheit.

Im 17. Jahrhundert wurde in Florenz eine Art Fußball gespieltAus dem Kulturkreis des antiken Griechenlands sind Abbildungen von Ballspielen auf Reliefs und Vasen erhalten, vornehmlich aus Sparta, wo die Körperertüchtigung einen hohen Stellenwert hatte. Auch die Römer der Antike kannten Ballsportarten, die wie das chinesische Ts’uh-küh u. a. in einem militärischen Kontext gespielt wurden.

Im Frühmittelalter wurde in England eine frühe Art des heutigen Fußballspiels praktiziert, bei der zwei Dörfer versuchten, einen Ball in das gegnerische Stadttor zu befördern. Das „Spielfeld“ lag immer zwischen zwei Dörfern, selbst wenn diese mehrere Kilometer auseinander lagen.

Mit der Entdeckung Amerikas kamen die Europäer mit den alten Ballspielen Mittelamerikas in Verbindung, die eine lange Tradition über verschiedene Kulturen besaßen, teilweise eine religiöse oder gerichtliche Funktion besaßen und in beeindruckenden Stadien ausgetragen wurden.

Auch wenn England als das Mutterland des Fußballs gilt, so gab es auch in Frankreich und Italien schon mit dem Treibballspiel verwandte Kampfspiele. Seit dem 15. Jahrhundert wird in Florenz der Calcio Storico praktiziert, eine Art Fußballspiel, bei dem es recht rüde zugehen kann. Scaino schrieb 1555: „Dem Läufer, der mit dem Ball in der Hand das Feld durchläuft, sollen irgendwelche Kräftigen Platz schaffen, damit ihr Mann ungehindert freien Durchgang habe. Sieht er sich aber von einer großen Schar angegriffen, so soll er im Lauf nachlassen und … den Ball stoßen, und zwar wird er das schneller mit dem Stoße des Fußes als in anderer Weise können, da ein Stoß in dieser Weise sicherer ist.“

Die Wurzeln des heutigen Fußballs im 19. Jahrhundert
Das erste Länderspiel fand im Jahre 1872 statt
FC St. Gallen im Jahr 18811848 verfassten Studenten der Universität Cambridge die ersten Fußballregeln. Danach bestand eine Mannschaft aus 15 bis 20 Spielern. Im Jahre 1857 gründeten Cricketspieler mit dem FC Sheffield den ersten offiziellen Fußballverein der Welt. England gilt heute als das Mutterland des Fußballs, auch deshalb, weil hier mit der 1863 in London gegründeten Football Association (FA) der erste Fußballverband entstand, ein umfassendes Regelwerk geschaffen sowie die Entwicklung der Sportart nachhaltig gefördert wurde.

1866 wurde die Abseitsregel eingeführt, im Sheffield Code wurden die Regeln um den Eckball und den Freistoß erweitert. 1870 begrenzte die FA die Zahl der Spieler auf elf. Ein Jahr später verbot der englische Fußballverband allen Feldspielern das Handspiel, nur der Torwart durfte noch den Ball in der eigenen Hälfte mit der Hand spielen, hatte ihn aber nach zwei Schritten wieder freizugeben. 1872 wurde eine einheitliche Ballgröße festsetzt. Mit diesen Regeln wurde das Fußballspiel vom damals noch deutlich weiter verbreiteten Rugby immer weiter abgegrenzt.

1872 wurde das erste offizielle Länderspiel in Glasgow zwischen Schottland und England ausgetragen (Endstand 0:0). Im selben Jahr wurde mit dem FA Cup der erste nationale Fußballwettbewerb eingeführt. Zwei Jahre später wurde der Fußballschiedsrichter eingeführt, der das Spiel als Unparteiischer leitete.

1878 fand das erste Spiel bei elektrischer Beleuchtung (durch sogenannte Flutlichter) in Sheffield an der Bramall Lane statt. Ein Jahr später wurde die erste Profi-Liga in England gegründet (erster Meister war Preston North End). Im Jahre 1891 wurde in Irland der Elfmeter ins Reglement aufgenommen. Seit 1897 kann ein Entscheidungsspiel bei einem Unentschieden verlängert werden. Zwei Jahre später erlaubte der englische Verband in England den bezahlten Vereinswechsel, zunächst allerdings nur zu einem Höchstbetrag von zehn Pfund.

Im Kontinentaleuropa konnte sich der Fußball zuerst in der Schweiz durchsetzen. In der Genferseeregion wurde von Engländern, die an dortigen Privatschulen studierten, in den 1860er-Jahren der Fußball eingeführt. Der vermutlich älteste Schweizer Verein war der Lausanne Football and Cricket Club, welcher 1860 gegründet wurde. Der älteste noch bestehende Klub, der 1879 ebenfalls von englischen Studenten gegründete FC St. Gallen, spielte anschließend eine zentrale Rolle bei administrativen Fragen rund um den Fußball. Von der Schweiz aus wurde der Fußball in die umliegenden Ländern exportiert. Beispiele: Der von Schweizern gegründete Stade Helvétique Marseille wurde 1909 französischer Meister; die Mannschaft bestand aus 10 Schweizern und einem Engländer. Der FC Barcelona wiederum wurde von Hans Gamper gegründet.

1895 formierten elf Schweizer Klubs den Schweizerischen Fussballverband. Dieser trug die erste Schweizer Meisterschaft in der Saison 1897/1898 unter dem Sponsor «La Suisse Sportive», einer welschen Sportzeitung, aus.

Der Fußball in Deutschland befand sich zur gleichen Zeit noch in den Kinderschuhen. Erstmals eingeführt in Deutschland wurde das Fußballspiel 1874 von dem Gymnasiallehrer Konrad Koch in Braunschweig am Martino-Katharineum. Es musste hier viel länger als im Mutterland England um seine gesellschaftliche Anerkennung ringen, denn bis ins 20. Jahrhundert hinein war deutsche Leibesertüchtigung und -erziehung gleichbedeutend mit dem seit der Reichsgründung im Jahre 1871 in Schule und Militär fest verankerten Turnen. Der aus England importierte Fußball war im Deutschen Kaiserreich eine neue Form der Körperkultur. Die Sportler selbst und die Sportfunktionäre verfolgten mit der Ausübung ihrer Sportarten indes keinerlei politische Ziele, sondern übten sie als eine Möglichkeit der Freizeitgestaltung aus. Als erster Fußballverein in Deutschland gilt der Dresden English Football Club, der am 18. März 1874 von in Dresden lebenden und arbeitenden Engländern gegründet wurde.

Der Fußballsport jener Jahre wurde vorwiegend in bürgerlichen Kreisen ausgeübt. Arbeiter verfügten weder über genügend Freizeit noch über finanzielle Mittel für die Ausrüstung. Erst durch die Sozialgesetzgebung der Weimarer Republik erreichte der Fußball neben anderen Sportarten in den 1920er Jahren auch die Arbeiterschichteten und wurden damit zum Massenphänomen

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