Olympiasieger und Medaillengewinner

Athleten (oder Mannschaften), die sich in einem olympischen Wettbewerb an erster, zweiter oder dritter Stelle klassieren, erhalten Medaillen als Auszeichnung überreicht. Der Sieger erhält eine Goldmedaille. Dabei handelt es sich aber um Silbermedaillen mit einem goldenen Überzug; das IOC schreibt vor, dass mindestens sechs Gramm Gold enthalten sein müssen. Der Zweitplatzierte erhält eine Medaille aus Silber, der Drittplatzierte eine aus Bronze. In einigen Wettbewerben, die im K.-o.-System ausgetragen werden (beispielsweise Boxen), werden beiden Halbfinalverlierern Bronzemedaillen überreicht.

1896 und 1900 wurden nur die zwei Besten mit Medaillen ausgezeichnet (Silber für den Ersten und Bronze für den Zweiten). 1904 erhielt erstmals der Sieger eine Goldmedaille, die anderen Medaillen versetzte man um einen Platz nach unten. Seit 1948 erhalten die Athleten auf den Plätzen 4 bis 6 olympische Diplome (seit 1976 auch die drei Medaillengewinner). Seit 1984 erhalten auch die Siebt- und Achtplatzierten Diplome. Damit sollten nicht nur alle Teilnehmer eines Viertelfinales gewürdigt werden, es entfiel auch die Notwendigkeit, in Wettkämpfen mit K.-o.-System Platzierungskämpfe um die Plätze 5 bis 8 durchzuführen.

Weil die Olympischen Spiele nur alle vier Jahre ausgetragen werden, genießen sie bei Zuschauern und Athleten ein höheres Prestige als Weltmeisterschaften, die oft im jährlichen oder zweijährigen Rhythmus stattfinden. Viele Athleten wurden nach einem Olympiasieg zu Prominenten in ihren jeweiligen Ländern, manche sogar weltweit. Ein Vergleich der Leistungen von Athleten in verschiedenen Sportarten und zu verschiedenen Zeiten ist von begrenzter Aussagekraft. Legt man jedoch die Anzahl der Goldmedaillen zugrunde, so können die folgenden Athleten als die erfolgreichsten angesehen werden (die Olympischen Zwischenspiele 1906 werden dabei nicht mitberücksichtigt):

Michael Phelps (USA)

Schwimmen

2004–2008

14

2

16

Larissa Latynina (UdSSR)

Kunstturnen

1956–1964

09

5

4

18

Paavo Nurmi (Finnland)

Leichtathletik

1920–1928

09

3

12

Mark Spitz (USA)

Schwimmen

1968–1972

09

1

1

11

Carl Lewis (USA)

Leichtathletik

1984–1996

09

1

10

Bjørn Dæhlie (Norwegen)

Skilanglauf

1992–1998

08

4

12

Birgit Fischer (Deutschland)

Kanusport

1980–2004

08

4

12

Sawao Katō (Japan)

Kunstturnen

1968–1976

08

3

1

12

Jenny Thompson (USA)

Schwimmen

1992–2004

08

3

1

12

Matt Biondi (USA)

Schwimmen

1984–1992

08

2

1

11

 

Die erfolgreichste deutsche Athletin ist Birgit Fischer, die zwischen 1980 und 2004 acht Gold- und vier Silbermedaillen im Kanufahren gewann. Der erfolgreichste Österreicher ist Felix Gottwald mit drei Goldmedaillen, einer Silbermedaille und drei Bronzemedaillen von 2002 bis 2010 in der nordischen Kombination. Georges Miez gewann die meisten Medaillen für die Schweiz (4 Gold, 3 Silber, 1 Bronze im Geräteturnen zwischen 1924 und 1936). Hanni Wenzel ist die erfolgreichste Athletin aus Liechtenstein (2 Gold, 1 Silber, 1 Bronze im alpinen Skisport an den Spielen 1976 und 1980).

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